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Leder-Lexikon
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Zurichtung

Zurichtung - Der Zurichtungsvorgang von Glattleder

Als Zurichtung bezeichnet man die Behandlung von vorgefärbtem Glattleder mit einer deckenden Farbschicht. Das soll das Leder dauerhaft wasserabweisend, strapazierfähiger und fleckenunempfindlicher machen. Die Glattleder sind bereits mit Anilinfarbe vorgefärbt. Die Farbschicht, die bei der Zurichtung aufgetragen wird, basiert auf Pigmenten und Bindemittel. Zurichtung wird auch Kopffärbung oder Pigmentierung genannt. Man richtet vor allem glatte Motorradleder zu, sowie Leder für Taschen, die aus Glattleder bestehen. Nach der Zurichtung mit der Farbschicht wird üblicherweise noch ein Klarlack aufgetragen, der auch Top Coat genannt wird. Dieser soll die Bindemittelfarbe vor Abrieb und Abfärbung schützen. Zusätzlich bestimmt der Top Coat den Grad des Glanzes sowie den Griff des Leders. Sogenannte Vernetzer sollen als Additive für verbesserte Echtheit sorgen. Die Produkte dieser Behandlung werden pigmentierte Glattleder genannt oder auch gedeckte Glattleder. Glattleder, die keine Zurichtung erfahren haben, nennt man Anilinleder. Leder, welche eine sehr dünne Zurichtung erhalten haben, tragen den Namen Semianilinleder. Anilinleder haben einen warmen Griff und besitzen eine große Natürlichkeit. Sie sind aber sehr empfindlich. Die pigmentierten Leder hingegen sind strapazierfähig, kälter und fester. Sie sind auch sehr viel pflegeleichter und weniger atmungsaktiv. Es existiert auch die Ölzurichtung und Wachszurichtung. Bei diesen kommen Öle und Wachse zum Einsatz. Die Produkte dieser Behandlung heißen Pull-Up-Leder.