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Leder-Lexikon
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Salzkonservierung

Salzkonservierung - Das traditionelle Verfahren

Bei der Salzkonservierung handelt es sich um ein Verfahren der Konservierung, welches früher weit verbreitet war. Um das Leder zwischen dem Schlachthof und der Gerbung vor dem Verderben zu schützen, kommt heute vorrangig Kälte zum Einsatz. Es gibt zwei Arten der Salzkonservierung. Die Trockensalzkonservierung und die sogenannte Nasssalzung. Bei der Trockensalzkonservierung wird die unbehandelte Haut mit festem Salz eingestreut während bei der Nasssalzung mit Salzlösungen gearbeitet wird. Die Salzkonservierung bewirkt in erster Linie eine Entwässerung der Haut und hat ebenso eine bakterientötende Wirkung. Der Vorgang der Nasssalzung beginnt mit einer sorgfältigen Reinigung der Häute. Anschließend werden die gereinigten Häute 24 Stunden in gesättigter Kochsalzlösung gelegt. Danach werden sie herausgenommen, getrocknet und mit frischem Salz nachgesalzt. Bis heute wird die Nasssalzung nur außerhalb Europas angewandt. Bei der Trockensalzstreukonservierung werden die Häute auf eine ungerade Unterlage gelegt, damit die Salzlake, welche durch den Wasserentzug entsteht, leicht abfließen kann. Dabei wird die nach oben zeigende Fleischseite vollständig mit Salz bedeckt. Je nach Wasseranteil, wird eine Salzmenge von bis zu 45% pro Haut verwendet. Mit jeder Haut wird so einzeln verfahren bis ein Stapel von bis zu anderthalb Metern entstanden ist. Dieser Stapel wird nun bis zu zwei Wochen gelagert und kann anschließend vollständig konserviert und verkauft werden.