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Leder-Lexikon
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Rohhaut

Rohhaut – Die abgezogene Schlachthaut von Tieren

Ein Gerber versteht unter dem Begriff „Rohhaut“ die abgezogene rohe Haut ohne jegliche weitere Behandlung. Die abgezogene Haut muss möglichst ohne Fehler sein, damit sie weiter zu Fellen oder Leder verarbeitet werden kann. Der Rohhautwert für den Gerber wird durch Verletzungen, Schäden, Krankheiten oder durch fehlerhaften Umgang beim Schneiden oder Konservieren im Schlachthof stark gemindert. Wenn die Haut abgetrennt wird, muss bei der Schnittführung darauf geachtet werden, dass eine möglichst große heile Hautfläche für die Weiterarbeitung entsteht. Durch Poster und Bilder versucht der Lederindustrieverband den Schlachtern die perfekte Schnittführung von Rinderhaut zu verdeutlichen. Dennoch kommt es oftmals trotzdem zu vielen Schnittfehlern. Das liegt unter anderem daran, dass die Haut im Akkord von ungelernten Arbeitskräften abgetrennt wird. Um Fehler zu minimieren wird heutzutage der Vorgang mit Hilfe von "Abzugsmaschinen" vorgenommen. Durch die Abzugsmaschine wird die Arbeit vereinfacht und die Haut wird im Ganzen von dem Tier abgezogen, so dass Schnittfehler reduziert werden. Abschließend wird die Rohhaut konserviert und von der Schlachtindustrie oder dem Häutehandel an Gerbereien verkauft.