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Leder-Lexikon
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Rentierleder

Rentierleder – Bekleidung für kalte Temperaturen

Die Rentiere zählen zur Familie der Hirsche und werden im hohen Norden von Finnland, Lappland, Nordamerika, Alaska, Nordnorwegen und Spitzbergen oftmals als Haustiere in großen Herden gehalten. Als „Cariboo“ (Karibu) wird in Kanada die wildlebende Art von Rentieren bezeichnet. In der Lederherstellung werden die Häute der Tiere sämisch geerbt und ergeben ein haltbares, zügiges Leder, das zur Gruppe der Wildleder zählt. Wenn die Temperaturen sehr niedrig sind, spielen Rentierfelle eine sehr bedeutende Rolle bei der Bekleidung von Eskimos. Die Eskimos stellen aus den Fellen für die extrem kalten Temperaturen zwei Anzüge her. Der Unteranzug besteht aus einer Pelzhose, einer Kapuzenjacke, Pelzstiefeln und Handschuhen. Bei der Außenbekleidung wird das Fell nach Außen und bei der Unterbekleidung nach Innen getragen. Die dabei entstehende Luftschicht sorgt für eine weitere gute Isolierung. Da die Haare des Rentiers hohl sind, eignet sich das Fell besonders gut zur Produktion warmer Kleidung. Das Rentierfell ist dadurch noch weicher und isolierter. In der Polarregion hat kein weiteres Tier eine so gute Felleigenschaft zur Herstellung von isolierter Bekleidung.