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Leder-Lexikon
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Reibechtheit

Reibechtheit – Typischer Qualitätstest von Leder

Das Testverfahren der Reibechtheit wird folgenderweise getestet: Ein weißer Filz (Wollfilz) wird mit einem Gewicht beschwert und etliche Male über eine eingespannte gedehnte Lederoberfläche gerieben. Anschließend erfolgt die Überprüfung auf Veränderung von Filz und Leder. Die Beschichtung der Oberflächen darf bei diesem Prozess nicht sichtbar angefärbt sein. Wenn die Farbe des Leders auf den Filz abgerieben wurde, dann wird die Farbdifferenz einer Echtheitsnote des entsprechenden Graumaßstabes zugeordnet. Die Verwendung des Filzes erfolgt getränkt in Wasser, trocken oder mit einer Schweißlösung. Die Wiederholungzahlen des Reibvorgangs sind je nach Lederart unterschiedlich. Die „Reibechtheit“ wird durch die Anzahl der Wiederholungszyklen bestimmt. Die Automobilindustrie verlangt zum Beispiel zwischen 300 und 1000 Zyklen "nass in nass" ohne Veränderungen für ihr Leder in Autos. Bei dieser Testvariante wird auf einem aufgeweichten Leder ein nasser Filz getestet. Die Reibwiederholungen in der Möbelindustrie verlangen nur 50 bis 200 Zyklen. Das Testverfahren der Reibechtheit zählt zu den typischen Qualitätstests von Leder und wird daher auch in der DIN EN ISO 11640 beschrieben.