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Leder-Lexikon
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Rauchwaren

Rauchwaren – Der weltweite Pelzhandel mit Tierfellen

Rauchwaren, oder auch in österreichisch „Rauwaren“ genannt, sind gegerbte, noch nicht zu Pelz verarbeitet Tierfelle. Der Begriff wird hauptsächlich im Pelzhandel benutzt. Die Rauchwaren haben mit „Rauch“ allerdings nichts zu tun. Der Ausdruck leitet sich von dem Adjektiv „rauch, rauh/rau“ ab. Dieser bedeutet soviel wie „zottig, behaart“. In der Vergangenheit wurde noch nicht streng zwischen Pelzwaren und Rauchwaren unterschieden. Diese beiden Begriffe versuchte man erst in späterer Zeit voneinander abzugrenzen. Im Handel wird ein Fell mit nicht straff anliegendem, aber dichtem Haar als „rauch“ bezeichnet. Des Weiteren werden in der Kürschnerfachsprache auch die Bezeichnungen „wenig rauch“, „halbrauch“, „vollrauch“ und „überrauch“ verwendet. Diese Abstufungen beschreiben beim Entpelzen den Zustand des Haarwuchses im Verhältnis zur Vollreife. Für die Beschreibung des Haarzustandes wird daher der Überbegriff „Rauche“ verwendet. Die Rauchwaren sind Gegenstand eines globalen Handels und werden im alltäglichen Sprachgebrauch auch als Pelzhandel bezeichnet.