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Leder-Lexikon
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Madras

Madras – Kunstleder mit Lederfasern auf der Rückseite

Der Begriff Madras ist ein Kunstname und steht zeitgleich für mehrere Kategorien und wird von unterschiedlichen Herstellern für verschiedene Lederarten und ähnlichen Materialien verwendet. Bei einem Leder mit dieser Bezeichnung sollte man immer genau nachfragen, um welche Art Material es sich tatsächlich handelt. Einerseits ist Madras ein klassisches leichtes Baumwollgewebe und andererseits eine Webtechnik. Des Weiteren bezeichnet Madras auch ein bestimmtes Karomuster, das ursprünglich aus der indischen Stadt Madras stammt. Im Möbelbereich wird Madras als Kunstleder mit Lederfasern auf der Rückseite vertrieben. Möbelbezugsstoffe dieser Art besitzen optisch eine Lederoberfläche, dürfen aber nicht als Echtes Leder bezeichnet werden. Das Kunstleder besteht aus mehreren Schichten von dichtem Baumwollgewebe, einer PU-Beschichtung auf der Oberfläche und Lederfasern auf der Rückseite. Das Material besteht aus 14% Baumwolle, 34%Polyurethan, 25% Polyester und rückseitig aus 27% Lederfaserstoff und ist schmutzunempfindlich und pflegeleicht. Das Kunstleder Madras wurde aus Werbegründen mit Lederfasern beklebt. Die Lederfasern dienen nicht der Feuchtigkeitsaufnahme und besitzen keine eigene Stabilität. Des Weiteren muss man beachten, dass es auch Echtleder mit dem Namen Madras existieren und mit dem Madras Kunstleder nicht verwechselt werden dürfen.