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Leder-Lexikon
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Lichtechtheit

Lichtechtheit - Prüfverfahren des Leders

Das Ausbleichen von Leder ist neben Schäden durch mechanische Belastung, Flüssigkeiten und Alterung der häufigste Schaden. Unter Lichtechtheit versteht man den Widerstand gegen Ausbleichungen durch die Lichteinwirkung, also die UV-Einstrahlung. Gerade wenn es um die Lederarten geht, so ist das gefärbte, offenporige Anilinleder das empfindlichste und verliert am ehesten den Farbton.

Messung der Lichtechtheit

Der Maßstab für die Messung der Lichtechtheit ist der sogenannte „Blaumaßstab“. Bei diesem Prüfverfahren werden acht blaue Wollstreifen absteigender Lichtechtheit, repräsentativ für die Lichtechtheitsstufen, mit der Materialprobe dem UV-Licht ausgesetzt. Dabei werden diese zur Hälfte abgedeckt. Sobald der Wollstreifen mit dem lichtechtesten Wert ausbleicht, werden die Proben miteinander verglichen. Die Probe weist dann den Wert des Wollstreifens mit der ähnlichsten Ausbleichungsintensität auf. Die acht Grade werden hinsichtlich ihrer Belichtungszeit unterteilt. Sie reichen von fünf Tagen und der Bezeichnung „sehr gering“ bis hin zu 700 Tagen und der Bezeichnung „hervorragend“. Ab Grad 6 wird ein Leder als lichtecht bezeichnet, da es im Vergleich zu Textilien ab diesem Belichtungszeitraum schneller verbleicht. Bei Anilinleder kann man von mindestens 3 und 4 ausgehen. Man muss jedoch beachten, dass die Ausbleichempfindlichkeit auch von dem Farbstoff abhängt. Gewissheit über die Lichtechtheit bietet aber nur der Blaumaßstab und der Xenon-Test.