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Leder-Lexikon
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Kalbsleder

Kalbfell - das erstklassige Pelz- und Bekleidungsfell

Kalbleder ist aufgrund seiner feinen Narbung eines der hochwertigsten Leder. Die Faserstruktur des Leders ist im Gegensatz zu dem erwachsener Tiere besonders fest und gleichmäßig. Man klassifiziert das Kalb als Jungtier des Rindes, welches unter 150 Kilogramm wiegt und noch nicht ein Jahr alt ist. Jungtiere, die jünger als ein Jahr alt sind, aber mehr als 150 Kilogramm wiegen, werden als Jungrinder bezeichnet. Dabei wird das Leder der Kälber als Fell bezeichnet, wohingegen das Leder ausgewachsener Rinder als Haut bezeichnet wird. Kalbfelle werden häufig aufgrund der Weichheit des Felles für die Pelz- und Übergangskleidung (Mützen, Kissenbezüge, Pelzstiefel, Handschuhe, etc.) gebraucht, wohingegen die Häute der ausgewachsenen Tiere für diesen Zweck zu steif, grob und zu schwer sind. Die Qualität des Felles zeichnet sich aus durch die Haarbeschaffenheit, was Glanz und Moiré angeht, genauso wie durch die Gleichmäßigkeit und feinere Dichte des Narbenbildes, das auf eng aneinander liegende Haarporen zurückzuführen ist. Diese Haarporen sind auch bei ausgewachsenen Tieren in der Anzahl gleich, verteilen sich bei diesen aber auf eine viel größere Fläche. Die Behaarung der Kalbfelle ist kurz, die Haare sind härter als beim ausgewachsenen Rind und weisen keine Unterwolle auf. Werden die Tiere in Ställen oder in warmen Ländern gehalten, dann gibt es kaum Unterschiede zwischen Sommer- und Winterfell.