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Leder-Lexikon
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Juchtenleder

Juchtenleder - das pflanzlich gegerbte Leder aus Russland

Unter dem Juchtenleder (vom Russischen „Jufti“: ein Paar) versteht man ein wasserdichtes lohgegerbtes Kalbs- oder Rindsleder, welches gefärbt und besonders weich ist. Es ist ein Leder in der Stärke 1,6- 3 mm. Den Ursprung hat es in Russland, wo es mit Weiden- und Birkenrinde gegerbt wurde und mit Birkenteeröl imprägniert wurde, durch diese Methode erhielt es seinen spezifischen rauchigen Geruch. Leder, die Pflanzlich gegerbt werden, weisen oftmals keine hohe Wasserfestigkeit auf. Durch das Birkenteeröl hingegen kann diese Wasserfestigkeit erreicht werden, ohne dass das Leder überfettet wird. Dabei bleiben die Wasserdampfdurchlässigkeit und die Leitfähigkeit des Leders erhalten. Im 18. Jahrhundert kam es auch nach Deutschland und wird hauptsächlich als Schuhobermaterial wie auch für Bucheinbände und Geldbörsen verwendet. Heutzutage werden auch andere pflanzlich gegerbte Lederarten wie Gerbungen mit Mimosa, Kastanie oder Tara, als Juchtenleder bezeichnet.