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Leder-Lexikon
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Flüchtige organische Verbindungen

Flüchtige organische Verbindungen im Leder

Mit „flüchtigen organischen Verbindungen“, auch Volatile Organic Compounds (VOC) genannt, wird eine Kohlenwasserstoffklasse bezeichnet. Flüchtige organische Verbindungen sieden bei Temperaturen bis ca. 260 Grad. Durch das Sieden wird die Kohlenwasserstoffklasse gasförmig und entweicht in die Luft. Bei den flüchtigen organischen Verbindungen werden drei Verbindungen unterschieden. Die leichtflüchtigen organischen Verbindungen (VVOC), die einen Siedepunkt zwischen 0 – 100 Grad besitzen, die flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), die einen Siedepunkt von 50-260 Grad innehaben, und die mittel- bis schwerflüchtigen organischen Verbindungen (SVOC), die einen Siedepunkt zwischen 250 – 380 Grad Celsius haben. Mit Hilfe von flüchtigen organischen Verbindungen werden beispielsweise bei Auto- oder Möbelleder die Ausdünstungen getestet. Dabei wird geprüft, welche und wie viele Stoffe aus dem Leder ausdünsten. Dieser Prozess wird auch Fogging genannt. Die austretenden Stoffe wie beispielsweise Silikone, Benzine, Alkohole oder andere Gerüche können bei Menschen Kopfschmerzen oder Übelkeit hervorrufen. Fraglich ist der Effekt von VOC auf Allergien oder Krebs. Daher versuchen die Hersteller, den VOC-Anteil in ihren Produkten stark zu reduzieren. Aus diesem Grund werden in der Lederindustrie fast nur noch wasserlösliche Produkte eingesetzt, lösungsmittelhaltige Produkte werden immer seltener eingesetzt.