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Leder-Lexikon
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Reitsattel

Reitsattel – Der traditionelle Ledersattel

Je nach Verwendungszusammenhang und Tradition existieren viele unterschiedliche Varianten von Reitsätteln. Für das Pferderennen werden andere Sättel verwendet als für das Westernreiten oder auch für das Springreiten. Die Sättel unterscheiden sich vor allem in Größe, Gewicht und Form. Der grundlegende Aufbau ist jedoch bei allen Sätteln ungefähr ähnlich, da dieser bis auf die Antike zurück zu verfolgen ist. Als Sattlerhandwerk wird die Herstellungsweise bezeichnet. Bei der Herstellung von Reitsätteln wird der starre Grundbau aus Fiberglasfaser oder Holz (Sattelbaum) mit Kunstleder oder echtem Leder bezogen. Für die Passgenauigkeit auf dem Pferd ist die Weite und Form des Grundbaus verantwortlich, da am Ende der Sattelbaum so gut wie gar nicht verformbar ist. Die Pflege eines Reitsattels verändert sich mit der Intensität der Verwendung. Der Reitsattel ist mechanischer Beanspruchung ebenso ausgesetzt wie Hautfetten, Schweiß oder allen anderen allgemeinen Anschmutzungen. Aus diesem Grund wird der Sattel nach einem Ritt immer erst mit einem feuchten Tuch leicht abgewischt. Die Reinigung mit einer besonderen Sattelseife und einer Rückfettung für das Leder sollte wöchentlich oder nach etwa fünf Ritten folgen. Wird ein Ledersattel nicht ausreichend gepflegt, kann es dazu kommen, dass das Leder austrocknet und sich Risse bilden. Das kann dazu führen, dass die Steigbügelschlaufen reißen und das für den Reiter sehr gefährlich werden kann. Trockene Räume, mit einer leicht abgesenkten Raumtemperatur, sind die perfekten Lagerräume für Sättel, vor allem für Sättel, die beim Reiten im Regen feucht geworden sind. Die Luftfeuchtigkeit darf in den Räumen nicht zu hoch sein, um einen Schimmelbefall zu vermeiden. Des Weiteren sollte Sattelleder weder an einer Heizung noch mit einem Haartrockner getrocknet werden. Dadurch trocknet das Leder stark aus und es wird eine Schrumpfung provoziert. Der Sattel trocknet am besten alleine ohne äußere Einwirkungen.