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Leder-Lexikon
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Pferdeleder

Pferdeleder – Hochwertiges und seltenes Leder

Heutzutage ist Pferdeleder (Cardovan-Leder) sehr selten. Früher dienten Pferde als Fortbewegungsmittel oder wurden zur Feldbestellung genutzt. Heute werden sie durch verschiedenste Fahrzeuge ersetzt. Dieser Umstand führte dazu, dass nicht mehr viele Pferdeleder in den Schlachthöfen anfallen. Pferdeleder werden in der Regel als Glattleder verarbeitet. Werden sie gebügelt, sind sie sehr weich und werden als Rossnappa bezeichnet. Es wird vorrangig für Schuhe und Jacken verwendet. Leder aus den Hinterflanken schwerer Kaltblutpferde ist am brauchbarsten. Das Leder ist dort besonders widerstandsfähig. Es ist sehr fettreich und ist deshalb wasserabweisend. Pferdeleder sind sehr teuer. Die Nachfrage nach dem Leder übersteigt das Angebot bei Weitem. Dies ist auch darin begründet, dass die Häute sehr selten sind, da Arbeitspferde ebenso selten geworden sind. Leder von Tieren aus der Zucht oder dem Sportbetrieb können die Leder der Arbeitstiere nicht ersetzen. Das Charakteristische dieses Leders ist der feine Glanz. Dieser wird durch das Glanzstoßen entwickelt. Durch die pflanzliche Gerbung ist die Produktionszeit sehr lang. Denn erst im Gerbprozess wird erkennbar, welche Hautstücke letztendlich wofür verwendet werden können. Rosschevreau ist eine nur noch selten zu findende Bezeichnung. Es handelt sich dabei um ein Leder vom Hals des Pferdes.