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Leder-Lexikon
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Chromgerbung

Chromgerbung - Das Verfahren der Chromgerbung

Es gibt verschiedenste Gerbverfahren für Leder. Das am häufigsten verwendete Verfahren ist die Chromgerbung mit Chrom-III Salzen. Vor allem bei Schuhoberleder, Polsterleder und Bekleidungsleder findet die Chromgerbung Anwendung. Vergleicht man die Chromgerbung mit der pflanzlichen Gerbung, gibt es einige Unterschiede. Das chromgegerbte Leder weist eine doppelt so hohe Reißfestigkeit auf. Dies ist allerdings auch einfacher, da die Chromsalze die Lederhaut nicht füllen. Bei der Chromgerbung macht der Gerbstoff nur 1,5 – 4 Prozent des Ledergewichts aus (im Vergleich dazu die Lohgerbung mit 20 Prozent). Ein weiterer Vorteil der Chromgerbung ist, dass chromgegerbte Leder einfacher zu hydrophobieren sind als beispielsweise bei der Pflanzen- oder Lohgerbung. Weitergehend ist die Chromgerbung auch deutlich schneller und günstiger in der Produktion, da viel weniger Materialen benötigt werden. Die Chromgerbung mit Chrom-III Salzen ist, anders als viele denken, gesundheitlich unbedenklich. Dennoch fallen bei der Chromgerbung auch Abfallprodukte an die Kosten verursachen, denn die Abfälle des Gerbungsprozesses, wie chromhaltige Abwässer oder Reststoffe, müssen beseitigt bzw. mittels einer Kläranlage gereinigt werden. Bei der Chromgerbung wird aus Tierhaut mithilfe einer sauren Reaktion von Eisenoxyd- und Chromoxydsalzen Leder.